Förder- und Forderkonzept der Mühlenbergschule

Jedes Kind hat ein Anrecht nach und in all seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten gefördert und gefordert werden, um ihm ein selbstständiges Leben innerhalb der Gesellschaft zu ermöglichen.

Unterschiede im Sozial- und Arbeitsverhalten der Kinder machen ein differenziertes Lernangebot notwendig. Unsere Schule fördert und fordert im Rahmen ihrer Möglichkeiten folgendermaßen:

Der Klassenunterricht ermöglicht ein differenziertes Lernen. Dabei sind neben den Grundanforderungen Zusatzangebote für die leistungsstärkeren Schüler vorgesehen.

Durch Binnendifferenzierung wird ebenfalls auf leistungsschwächere Schüler Rücksicht genommen, so dass diese nach ihren Möglichkeiten die Grundanforderung erfüllen können. Die Aufgabenstellungen sollten das individuelle Leistungsvermögen der einzelnen Schüler berücksichtigen.

Durch unterschiedliche Formen der Freiarbeit wird die Selbstständigkeit der Kinder gefördert. Außerdem kann jeder Schüler durch offenen Unterricht, wie z. B. Wochenplanarbeit eigene Schwerpunkte setzen und zusätzliche Übungsangebote nutzen.

Im Unterricht wird das Prinzip des gegenseitigen Helfens angewendet, durch das die Schüler ermutigt werden, sich gegenseitig zu helfen oder auch wenn nötig Hilfe zu holen.

Um effektiv fördern zu können, wird in möglichst homogenen Fördergruppen (Schüler mit ähnlichen Schwächen) gearbeitet, ggf. auch klassenübergreifend.

In Kleingruppen können die Kinder konzentrierter und ausdauernder arbeiten. Die Angst vor „falschen“ Antworten verringert sich, wodurch es auch lernschwachen Kindern gelingt, verschiedene Aufgaben schneller und sicherer zu bewältigen.

Frühzeitiges Einsetzen einer gezielten Förderung soll eine Festsetzung von Defiziten verhindern.

Um effektiv fordern zu können, wird bei ausreichender Unterrichtsversorgung Forderunterricht klassenübergreifend angeboten. Besonders begabte Schüler nehmen in Einzelfällen am Unterricht der nächst höheren Klasse teil (in einzelnen Fächern). Jährlich nehmen die besten Schüler am Lesewettbewerb bzw. an der Matheolympiade teil.

Fördermaterial- und maßnahmen (Beispiele):

  • Lies richtig / Schreib richtig
  • Hilfe durch Mitschüler
  • Lernspiele
  • Computerprogramme, wie Antolin
  • Anschauungsmaterial
  • Konzentrationsübungen
  • Bewegungsübungen
  • Förderung der Motorik
  • Hinzuziehen von externen Fachleuten

Förderpläne und pädagogische Besprechungen:

Alle Lehrkräfte nehmen halbjährlich an pädagogischen Besprechungen teil. Hier werden besondere Defizite einzelner Schüler erfasst. Als Unterstützung dienen hier die schriftlichen Dokumentationen (Leni-Bögen).

In einem individuellen Förderplan werden Schwächen, Lernprobleme und daraus resultierende Zielvereinbarungen festgehalten. In der Besprechung werden mögliche Fördermaßnahmen beraten und ebenfalls festgehalten.

Die Ergebnisse werden mit dem Schüler und den Eltern besprochen.

Spätestens nach einem halben Jahr stellt der Fachlehrer gemeinsam mit dem Förderlehrer fest, ob das Förderziel erreicht wurde oder weitere Fördermaßnahmen durchgeführt werden müssen.

Medienkonzept der Mühlenbergschule

Multimedia und Internet haben in unsere Gesellschaft Einzug erhalten. Das macht es dringend erforderlich, dass sich die Schule darauf einstellt.

Daher ist es notwendig, die Schülerinnen und Schüler so früh wie möglich mit den Technologien vertraut zu machen und sie für die Zukunft zu qualifizieren. Außerdem bietet der Einsatz von Computern vielfältige Möglichkeiten für die Unterrichtsgestaltung.

Im Mehrzweckraum der Mühlenbergschule sind sechs Rechner mit Internetanschluss  untergebracht, die jeweils zwei Schülerinnen/Schülern als Arbeitsplatz dienen können. Das macht im Unterricht u.a. das selbstständige Arbeiten bzw. Recherchieren möglich.

Alle Klassenräume sind ebenfalls mit einem internetfähigen Computer ausgestattet.

Alle Computer sind mit dem Drucker (Kopierer) im Lehrerzimmer verbunden, so dass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben (Recherche-)Ergebnisse auszudrucken.

Für das geschützte Surfen im Internet ist auf jedem Computer ein Schutzprogramm eingerichtet, das den Schülerinnen und Schülern nur erlaubt auf bestimmten Seiten zu surfen. Werden weitere Seiten (z.B. andere Suchmaschinen) benötigt, kann das Programm von der Lehrkraft ausgeschaltet und das Surfen beaufsichtigt werden.

Der Einsatz von Lernprogrammen in den verschiedenen Fächern dient der Motivation, der Festigung und der Förderung und Forderung der Schülerinnen und Schüler. Außerdem ist mit diesem Medium eine weitere Differenzierung möglich.

Betreuungskonzept der Mühlenbergschule

Betreuungszeit:
Die Betreuung erfolgt in unserer Schule in der Zeit von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 und 2 werden bei Bedarf von ihren Eltern für die Betreuungszeit angemeldet.

An- und Abmeldungen:

Halbjährlich erfolgt eine erneute Abfrage des Bedarfs.

An- und Abmeldungen erfolgen nur zum Halb- oder Endjahr.

Unterschiedliche Anzahl der Betreuungsstunden für Klasse 1 und 2:

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1 erhalten täglich eine Betreuungsstunde.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2 nehmen an 3 Tagen an der Betreuung teil.

(siehe jeweiliger Stundenplan des laufenden Schuljahres)

Inhalte der Betreuungszeit:
Unsere pädagogischen Mitarbeiterinnen bieten Beschäftigungsangebote für unsere Schülerinnen und Schüler an. Beispiele: Basteln, Malen, Gesellschaftsspiele, Spielen auf dem Schulhof, Vorlesen und und und…

Fortbildungskonzept der Mühlenbergschule

Die Fortbildung des Kollegiums ist u.a. Voraussetzung für eine Weiterentwicklung der Schule. Es stehen regionale wie auch überregionale Fortbildungsangebote zur Verfügung, die von einzelnen Lehrern, Lehrerteams oder dem ganzen Kollegium genutzt werden. Hierbei entscheiden über die zu besuchenden Fortbildungen, neben dem Interesse der jeweiligen Lehrkraft, vor allem folgende Überlegungen:

  • Wofür werden Experten benötigt?
  • Welche Qualifikationen müssen alle Lehrkräfte haben?

Das Kollegium der Mühlenbergschule sieht sich als Team, das in verschiedenen Bereichen Experten hat. So werden die Kollegen bei folgenden Dienstbesprechungen über die jeweiligen Fortbildungen informiert (Multiplikatoren).

Jede Lehrkraft sollte mindestens einmal jährlich eine Fortbildung besuchen.

Nach Möglichkeit sollten die Fortbildungen außerhalb der Schulzeit stattfinden.