Feb. 16

Trommelzauber „Bantamba“

Eine Woche voller Rhythmus, Gemeinschaft und Magie

Vom 16. bis zum 20. Februar 2026 verwandelte sich unsere Schule in eine klingende Trommelwelt. In dieser besonderen Trommelzauberwoche haben wir gemeinsam erlebt, wie kraftvoll Rhythmus und Trommeln sein können. Wenn viele Hände im gleichen Takt schlagen, entsteht mehr als nur Musik – es entsteht Gemeinschaft.

Trommeln verbindet, stärkt das Selbstwertgefühl und lässt uns spüren: Ich bin ein wichtiger Teil von etwas Großem.

Durch das gemeinsame Musizieren in unserer Projektwoche erfuhren die Kinder echte Selbstwirksamkeit – jede und jeder trug seinen eigenen Rhythmus dazu bei, damit das große Ganze gelingt. Dabei wurde spürbar: Musik überwindet Grenzen. Sie verbindet Menschen unterschiedlicher Kulturen, Sprachen und Hintergründe – denn Rhythmus versteht jede und jeder.

Im Mittelpunkt der Woche stand die mitreißende Geschichte von Juju und Siyabonga, die sich auf eine spannende Suche nach der verloren gegangenen Festtrommel machten. Ohne sie konnte Bantamba – das große Trommelfest unter dem Baum – nicht beginnen. Zum Glück erhielten die beiden Unterstützung aus der Tierwelt: Zebras, Gnus, Nilpferde und sogar Pinguine machten sich gemeinsam auf den Weg. Am Ende wurde die Trommel gefunden, und alle konnten miteinander feiern. Die Geschichte zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Zusammenhalt, Mut und gegenseitige Unterstützung sind.

Ein besonderes Highlight war die große Aufführung am Ende der Woche.

Besonders bewegend waren die Rückmeldungen unserer Viertklässler, die in dieser Woche noch einmal ganz bewusst auf ihre Grundschulzeit zurückblickten.

„Wir kamen als Sterne in der Zaubertrommel in der ersten Klasse an und gehen nun als Affen, Juju, Siyabonga und sprechender Baum in Bantamba.“

„Wir sind in dieser Woche zu einem richtigen Team geworden“, erzählten sie stolz. Und auch: „Manchmal mussten wir ganz schön geduldig sein – aber am Ende hat alles funktioniert.“

Mit leuchtenden Augen berichteten die Kinder: „Wir haben viel über Rhythmus und Tanz gelernt.“ – „Und wir haben viel über die Tiere, die Kultur und sogar über die Sprache Afrikas erfahren.“

Einige betonten, wie besonders es war, einmal in andere Rollen zu schlüpfen: „Ich durfte jemand ganz anderes sein – das hat richtig Spaß gemacht.“ Andere reflektierten: „Wir haben gemerkt, dass Vorurteile verschwinden, wenn man gemeinsam etwas erlebt.“

Nach der Aufführung war der Stolz deutlich spürbar: „Wir waren richtig stolz auf uns.“ – „Es war schön, anderen Menschen mit unserer Aufführung eine Freude zu machen.“

Am eindrucksvollsten aber war vielleicht diese Erkenntnis: „Wir haben gespürt, dass jede und jeder wichtig ist, damit alles zusammen funktioniert.“ Und viele gaben zu: „Am Anfang waren wir ganz schön aufgeregt – aber wir waren mutig und sind über uns hinausgewachsen.“

Ein Satz blieb besonders im Herzen: „Diese Woche werden wir nie vergessen – sie hat uns viele schöne Erinnerungen geschenkt.“

Und als schließlich der letzte Trommelschlag verklang, wurde noch einmal deutlich, was diese Woche so besonders gemacht hat: Am Ende tanzten, sangen und trommelten mehrere Generationen gemeinsam im DGH – und es gab kein Halten mehr.

Ein herzliches Dankeschön gilt Fara Diouf, unserem Trommlerzauberer, der uns mit seiner Energie und Geduld durch diese Woche geführt hat. Ebenso danke ich unseren Kolleginnen und Kollegen im Vor- und Nachmittag für ihren unermüdlichen Einsatz beim Basteln der Kostüme und Kulissen. Vielen Dank an die Eltern für die tatkräftige Unterstützung beim Basteln, beim Aufbau sowie für das wunderbare, reichhaltige und bunte Buffet am Ende der Veranstaltung.

Ein ganz besonderer Dank geht wieder an unseren Förderverein, der diese Projektwoche finanziell ermöglicht hat – unter anderem auch durch die Finanzierung der farbigen T-Shirts für alle Kinder, um ihr Kostüm herstellen zu können.

Die Trommelzauberwoche hat uns einmal mehr gezeigt: Wenn viele Hände im gleichen Rhythmus schlagen, entsteht etwas Wundervolles – Musik, Gemeinschaft und ein Gefühl, das noch lange nachklingt.

Katharina Gaschler

Schulleitung

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